Veranstaltungen

Donnerstag, 21. Oktober 2021

Yolanda Morales: HORSES

Horses Morales

Die mexikanische Choreografin Yolanda Morales nimmt einen aktuellen Moment in der mexikanischen Geschichtsschreibung zum Anlass für ihre neue Tanz-Produktion „Horses“.

Vor 500 Jahren wurde das Land von der Conquista erobert, gleichzeitig wird die Befreiung vor 200 Jahren von der Kolonialmacht Spanien gefeiert. Im vorkolonialen Mexico gab es keine Pferde, die Tiere mit den darauf hoch sitzenden Reitern versetzten die indigene Bevölkerung in Angst und Schrecken. Reiterstandbilder prägen auch heute noch als patriarchale Symbole der Macht den öffentlichen Raum, nicht nur in mexikanischen Städten.

In der riesigen Kesselhalle des Kraftwerks Bille werden imaginierte Landschaften und Narrative mithilfe von Choreografie, Lichtprojektionen und elektronischem Sound erschaffen. Es geht in dieser Arbeit nicht um eine postkoloniale Rückbesinnung auf Traumata, sondern um Befreiung, Wildheit und eine selbstermächtigte Haltung, die sich in den Körpern der Tänzer:innen widerspiegelt. Und um den Versuch einer alternativen, feministischen Erzählung, in der mit Hilfe der schillernden Symbolik der Pferde, stetig oszillierende, sich verändernde Perspektiven eingenommen werden.

Tickets und Infos unter lichthof-theater.de

Konzept, Choreografie, künstlerische Leitung und Tanz: Yolanda Morales/Tanz: Damini Gairola und Alicia Ocadiz/Gasttänzerinnen: Aurora Brocchi, Sarah Ernst, Sujin Lee, Maria Pearl Weise, Ping-Cheng Wu/Komposition, Sound, Gesang, Saxofon: Thordis M. Meyer/Dramaturgie: Barbara Schmidt-Rohr/Projektionen: Katrin Bethge und Maj-Lene Tylkowski/Kostüme: Miriam Ebbing und Ilona Klein/Bühnenbild: Hanna Lenz/Technische Leitung: Homero Alonso/Lichtdesign: Joanna Ossolinska/Lichttechnik: Jana Köster/Tontechnik: Beata Berger/Beschallungskonzept: Robert Prior/Produktionsleitung: PK3000 – Katja Kruglikova/Produktionsmitarbeit: Daniel Dominguez Teruel

www.yolandamorales.net

Gefördert durch:
Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Vergangene Veranstaltungen

Freitag, 25. Januar 2019

EUROPA – Eine Kunstschau im Kraftwerk Bille

Am 24. Januar wurde die EUROPA-Lichtinstallation durch Kultursenator Dr. Carsten Brosda eingeweiht – ein Schriftzug aus 33 Neonröhren in ca. 24 Metern Höhe auf dem Kraftwerk Bille. Bis zu den Elbbrücken sichtbar, soll die Lichtinstallation ein wirksames Zeichen für ein geeintes und offenes Europa im öffentlichen Raum setzen. 

Das Grußwort des Senators Dr. Carsten Brosda auf hamburg.de.


Die Installation ist schon weit gereist und war bereits in Berlin an der St. Agnes Kirche sowie am Bühnenturm der Komischen Oper und in Bochum an der Jahrhunderthalle zu sehen. Derzeit leuchtet EUROPA im Zollverein Essen, in Nürnberg Auf AEG, im Tempelmuseum in Etsdorf bei Amberg, sowie erneut in Bochum am Schauspielhaus. Wir freuen uns, dass das Projekt – initiiert von dem Architekturbüro morePlatz – mit der Unterstützung zahlreicher Patinnen und Paten in Hamburg realisiert werden konnte. In diesem Zusammenhang luden wir zu einer Kunstschau im Kraftwerk Bille.


In der Trafohalle präsentierte die Galerie Jochen Hempel eine 3-Kanal-Videoprojektion des Schweizer Künstlers Beat Streuli mit dem Titel Quai de l’Industrie. Fließend und still, stetig und in einem unaufgeregten Rhythmus löst sich ein Bild im nächsten auf. Die Szenen aus Brüssel zeigen jene spezifische Situation, die heute zumindest für den urbanen Menschen als geradezu archetypisch bezeichnet werden kann: wartend am Steuer eines Autos zu sitzen. Beat Streulis Bilder von Menschen, die sich nicht beobachtet fühlen und keinen Grund zur Pose haben, lassen uns teilhaben an einem flüchtigen, sich uns normalerweise entziehenden Moment intimer Selbstversunkenheit im öffentlichen Raum.


In der Kesselhalle ließ der bit.fall von Julius Popp aus Wassertropfen flüchtige Wörter entstehen, die aus mehreren Metern Höhe herabfallen. Der bit.fall ist mit dem Internet verbunden und filtert mittels eines Algorithmus relevante Begriffe heraus, die in diesem Moment mit Nachrichten zum Thema Europa verbunden sind. Die auf den ersten Blick sehr technologische Installation vermittelt auf sinnliche Weise zwischen der digitalen Welt und der analogen Wirklichkeit des Betrachters und visualisiert eindrucksvoll den flüchtigen Datenstrom, der unsere Gesellschaften und Systeme aktuell nachhaltig verändert.


In der Kohlenhalle war die Videoarbeit Die Rückkehr des Hirten der spanischen Künstlerin Cristina Moreno García zu sehen. Die Bilder aus den spanischen Pyrenäen zeigen einen Schäfer, der seine Herde durchs offene Land führt. Die traumähnliche, poetische Stimmung steht dabei im Kontrast zu der gesellschaftspolitischen Situation der spanischen Jugend, mit der sich die Künstlerin hier beschäftigt. Das Video ist eine Allegorie, eine Erinnerung an eine nicht allzu ferne Vergangenheit; die Rückbesinnung auf vorhandene Ressourcen und traditionelle Arbeitsformen als Alternative zu Arbeitslosigkeit und Migration einer perspektivlosen Jugend.

Alle Fotos: Nils A. Petersen, Luftbild: Luftbildcrew

Samstag, 24. November 2018

Hallöchen

 
Zum letzten Mal für dieses Jahr öffnet der Hallo: e.V. am 24. Nov. ab 15 Uhr die Türen des Kraftwerks.
Es erwarten euch ein Touren-Spezial und ab 20 Uhr das Konzert "Ein leises Konzert mit lauter Gedichten " vom transatlantischen Ensemble Collect/Project.
Danach wird mit Don Popon noch ein letztes Hallöchen 2018 getanzt.
Außerdem gibt es einen Flohmarkt in der Schlatzentrale (Anmeldung unter abdullah@schaltzentrale.cc).
 
 
Donnerstag, 22. November 2018

Wann ist Kunst? – Eine partizipative Ausstellung

 
Studierende und AbsolventInnen aus dem Department Design der HAW Hamburg versuchen sich in der Ausstellung der Frage zu nähern, was Kunst zur Kunst macht. Innerhalb von sechs Monaten entstanden in einer Zusammenarbeit von zehn KünstlerInnen acht Arbeiten aus den Bereichen Druckgrafik, generative Gestaltung, Text, Installation, Bildhauerei und Klang. 
 
Die Ausstellung initiierte und kuratierte Laura Stieg im Rahmen ihrer Abschlussarbeit im Department Design der HAW Hamburg. Kunst muss mitlerweile nicht mehr notwendigerweise aus einer herausragenden, handwerklichen Fertigkeit entspringen. Alltagsobjekte und Materialien wie Duchamps Pissoire, Beuys Fett und Filz, aber auch abstrakte, expressive Bilder wie von Jackson Pollock, bilden schon lange den Ausstellungskontext. Das stößt bei vielen Menschen auf Unverständnis. „Wieso ist das Kunst?“ und „Kann ich das nicht auch?“.
 
Das sind oft gehörte Fragen. Obwohl die klassische Kunst schon vor über 100 Jahren einen Wandel durchlebt hat, scheint das allgemeine Kunstverständnis nach wie vor diffus. Wo fängt Kunst an? Wann hört sie auf? Wie kann man ihr einen zugänglichen Kontext geben? Die Ausstellung „Mann fällt in Loch, weil er denkt es sei Kunst“ fordert ihre BesucherInnen zum Überdenken des eigenen Kunstverständnisses auf. Sie liefert Fragen und Antworten.
 
KünstlerInnen: Ada Grüter, Cora Kehren, Daniel Almagor, Jakob Veselov, Laura Stieg, Max Gausepohl, Melissa Mayer, Raman Djafari, Simone Karl, Valerie Ludwig
 
Vernissage am Donnerstag den 22. November um 19:00 Uhr 
Eröffnungsrede der Kuratorin um 19:30
 
Öffnungszeiten:
Freitag 23. und Samstag 24.11. > 12:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag 25.11. > 12:00 bis 18:00 Uhr
 
Freitag, 28. September 2018

The Waste Land - Eine musikalische, begehbare Performance-Installation nach T.S. Eliot

In englischer Originalsprache mit deutschem Prolog



Spiel: Naomi Odhiambo & Joel Williams
Cello: Miriam Griess
Regie: Jari Niesner
Dramaturgie: Cristiana Garba
Licht, Ausstattung & Film: Iris Holstein

Samstag, 15. September 2018
Freitag, 7. September 2018

TAG DES OFFENEN DENKMALS

 
Einmal im Jahr kann man Hamburgs Baukultur auf besondere Art erleben. Bei Führungen, Rundgängen und kulturellen Veranstaltungen in normalerweise nicht öffentlichen Baudenkmälern, erfährt man die Baugeschichte und erlebt das historische Flair der vielfältigen Hamburger Denkmallandschaft.
 
Am Sonntag, den 9. September lud der der Verein Viele Grüße von e.V. ein, anlässlich des Tags des offenen Denkmals, das Kraftwerk Bille zu entdecken und zu erkunden.
 
Freitag, 3. August 2018

HALLO: Festspiele 2018



Die »HALLO: Festspiele« finden 2018 an und auf der Bille statt! In Kooperation und mit Unterstützung von unterschiedlichen Expert_innen und Wasserprofis aus vielen Bereichen soll der angrenzende Fluss Bille als Möglichkeitsraum ausgetestet und prototypisch skizziert werden, wie ein Anleger am Kraftwerk Bille aussehen könnte, welche Aktivitäten, performative, künstlerische und politische Aktionen von hier aus denkbar sind und welche Bedeutung dem Wasser als öffentlicher Raum zukommt. Welche Sichtweisen ergeben sich, wenn wir die Stadt vom Wasser aus betrachten und wie können diese Einzug in die Entwicklung Hamburgs haben?
 
Wasser ist öffentlicher Raum.

Im stadtplanerischen Handeln Hamburgs werden die Gewässer wie Elbe und Bille bisher fast ausschließlich als schöne Kulisse und weniger als tatsächlich nutzbarer Raum betrachtet. Bauen auf dem Wasser, Nutzungen auf dem Wasser und öffentliche Zuwege zum Wasser werden kaum umgesetzt. Weder sind konkrete, von der Stadt ausgehende, Maßnahmen zur Nutzung der Gewässer zu beobachten, noch sind Konzepte vorgestellt oder umgesetzt, die es den Hamburger Einwohner_innen ermöglichen selbst Ideen zu verwirklichen.

Die HALLO: Festspiele erforschen als transdisziplinäres Format ungenutzte Orte und deren Kontexte, um dort langfristigen Initiativen und damit öffentlichen Nutzungen Raum zu schaffen. Seinen Hauptsitz konnte der Trägerverein Viele Grüße von durch diese Arbeitsweise mit einem experimentellen, künstlerischen Stadtteilbureau, der Schaltzentrale im Kraftwerk Bille etablieren.
 
 
Samstag, 30. Juni 2018

Hallöchen

HALLO: Festspiele 2018

Die »HALLO: Festspiele« finden 2018 an und auf der Bille statt!
In Kooperation und mit Unterstützung von unterschiedlichen Expert_innen und Wasserprofis aus vielen Bereichen soll der angrenzende Fluss Bille als Möglichkeitsraum ausgetestet und prototypisch skizziert werden, wie ein Anleger am Kraftwerk Bille aussehen könnte, welche Aktivitäten, performative, künstlerische und politische Aktionen von hier aus denkbar sind und welche Bedeutung dem Wasser als öffentlicher Raum zukommt. Welche Sichtweisen ergeben sich, wenn wir die Stadt vom Wasser aus betrachten und wie können diese Einzug in die Entwicklung Hamburgs haben?

Wasser ist öffentlicher Raum.

Im stadtplanerischen Handeln Hamburgs werden die Gewässer wie Elbe und Bille bisher fast ausschließlich als schöne Kulisse und weniger als tatsächlich nutzbarer Raum betrachtet. Bauen auf dem Wasser, Nutzungen auf dem Wasser und öffentliche Zuwege zum Wasser werden kaum umgesetzt. Weder sind konkrete, von der Stadt ausgehende, Maßnahmen zur Nutzung der Gewässer zu beobachten, noch sind Konzepte vorgestellt oder umgesetzt, die es den Hamburger Einwohner_innen ermöglichen selbst Ideen zu verwirklichen.

Die HALLO: Festspiele erforschen als transdisziplinäres Format ungenutzte Orte und deren Kontexte, um dort langfristigen Initiativen und damit öffentlichen Nutzungen Raum zu schaffen. Seinen Hauptsitz konnte der Trägerverein Viele Grüße von durch diese Arbeitsweise mit einem experimentellen, künstlerischen Stadtteilbureau, der Schaltzentrale im Kraftwerk Bille, einem ehemaligen Kohlekraftwerk und Industriedenkmal in Hamburg Hammerbrook, etablieren.

hallo@hallo-festspiele.de
http://www.hallo-festspiele.de/

Donnerstag, 7. Juni 2018

OFF TRIENNALE @ Kraftwerk Bille

 
Die Off-Triennale als Teil der 7. Fotografie-Triennale in Hamburg bezieht im Zuge der Eröffnungswoche vom 7.-17. Juni 2018 das erste Mal Off-Spaces prominent mit ein.
Auf besondere Empfehlung der Jury präsentiert die OFF Triennale zwei OFF-Kollektivshows im Kraftwerk Bille.
 
SIGHTSEEING THE REAL
Künstler: Stefan Becker, Roman Bezjak, Peter Bialobrzeski, Jonas Fischer, Enver Hirsch, Andreas Hopfgarten, Julia Knop, Paula Markert, Philipp Meuser, Henrik Spohler & Kolja Warnecke
 
AMANET/LEGACY – THE TRANSITION OF THE TERM “HOME". A FOCUSED VIEW ON ALBANIA
Künstler: Adrian Isufi, Anna Ehrenstein, Birte Kaufmann, Roland Tasho, Roman Bezjak
 
Freitag, 25. Mai 2018

Atelier Ausstellung NEOBIONT I

25.05.2018 Eröffnung 19 h
26. + 27.05.2018 15 - 21 h
 
Kraftwerk Bille, Bullerdeich 14a
Hamburg / Hammerbrook