Veranstaltungen

Donnerstag, 29. Juli 2021

Hamburger Kultursommer am Kraftwerk Bille

Hamburger Kultursommer

Im Rahmen des Hamburger Kultursommers finden vom 29. Juli bis einschließlich 15. August 2021 diverse Konzerte, Workshops, Freiluft-Kunst, Performances und Diskussionsformate am Kraftwerk Bille statt. Das gesamte Kultursommer-Programm ist online einsehbar. Wir wünschen einen lauten und schönen Sommer!

Samstag, 14. August 2021

Tyler Durden muss sterben

Tyler Durden muss sterben

Ein Aufzug. Eine Umkleidekabine. Eine alte Boxhalle. Ein zufälliges Zusammentreffen. Oder doch Schicksal? Disney, Wespe, Chanel und Tarot haben es satt. Unfaire Weltordnung, sexistische Gesellschaft, ein Millionenpublikum für die Meinungen des immer gleichen mittelmäßigen Mannes. So erschaffen sich die Frauen ein männliches Sprachrohr in die Welt: Tyler Durden, Repräsentant für all ihre Wut, ihren Frust und den Wunsch nach Veränderung. Das fiktive Alter Ego aus der Popkultur wird über Nacht zum Medienstar, dessen Fans in seinem Namen endlich den Aktivismus unterstützen, den sich die Frauen erträumt haben. Doch sich in das Kostüm des Mannes zu hüllen fällt zunehmend leichter, als es wieder abzulegen...

Die Paper Street Soap GbR, bestehend aus den Kulturwissenschaftlerinnen und Künstlerinnen Hannah Ehlers und Ulrike Czogalla, hat im Team mit den Autorinnen Fionna Frank und Lara de Simone die Idee eines Fight Clubs erarbeitet, der von Frauen erschaffen wird. Dabei stellen sie sich Fragen zur Bedeutung von Geschlecht in der ursprünglichen Geschichte, dem Ausdruck von Männlichkeit und den Auswirkungen der Gründung eines Fight Clubs auf eine Gruppe von nicht männlichen Figuren. Unter der Regie von Dominik Günther alias Nik Neandertal, erwacht das Skript von Fionna Frank in den Händen der Schauspielerinnen Kristina Nadj, Ponny Distakul, Hannah Ehlers und Nina Sarita Balthasar energisch, humorvoll und sportlich zum Leben.

Ort: Kraftwerk Bille/Kesselhalle
Datum: 14.,15.,17.,18. August 2021
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Tickets: 15€, 9€ ermäßigt
Reservierung unter: TylerDurden-paperstreet@web.de
Dauer: 90 min.

Produktionsleitung: Ulrike Czogalla, Hannah Ehlers / Regie: Dominik Günther / Regieassistenz: Cora Eder / Stückidee:
Lara de Simone, Fionna Frank / Skript: Fionna Frank / Schauspiel: Hannah Ehlers, Kristina Nadj, Nina Sarita Balthasar,
Ponny Distakul / Kostüm: Gunna Meyer / Fotografie: Johanna Fritzen

Hinweis: Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Status dieser Veranstaltung sowie die geltenden Hygienevorschriften direkt auf der Webseite des Veranstalters.

Vergangene Veranstaltungen

Donnerstag, 29. Juli 2021

Hamburger Kultursommer am Kraftwerk Bille

Hamburger Kultursommer

Im Rahmen des Hamburger Kultursommers finden vom 29. Juli bis einschließlich 15. August 2021 diverse Konzerte, Workshops, Freiluft-Kunst, Performances und Diskussionsformate am Kraftwerk Bille statt. Das gesamte Kultursommer-Programm ist online einsehbar. Wir wünschen einen lauten und schönen Sommer!

Donnerstag, 8. Juli 2021

Kunst im Kraftwerk

Eine Veranstaltung der Young Members des Bucerius Kunst Forums

Svenja Maaß_Miguel Ferraz Foto

Mit seinem Flächenpotenzial, den unterschiedlichen Hallen und der denkmalgeschützten Substanz inspiriert das Kraftwerk Bille seit vielen Jahren regionale und internationale Kulturschaffende. Die Sanierung des Kulturdenkmals und die Entwicklung eines lebendigen Quartiers im Stadtteil Hammerbrook ist in Planung. 

Nach einer Führung durch das Kraftwerk besuchten wir die Künstlerin Svenja Maaß, die dort seit 2019 ihr Atelier hat. Sie hat an der HBK Braunschweig studiert und 2004 als Meisterschülerin abgeschlossen. Im Anschluss hatte sie verschiedene Lehraufträge für Malerei an der Universität Flensburg, der HBK Braunschweig und der HAW Hamburg. In ihren Malereien und Collagen arbeitet die Künstlerin häufig mit tierischen Figuren, spielt mit bekannten Materialien und fügt sie zu neuen Kompositionen zusammen.

Tickets und Infos unter https://www.buceriuskunstforum.de/veranstaltungen/kunst-im-kraftwerk

Foto: Miguel Ferraz

Samstag, 12. Juni 2021

nah / fern

nahfern_Blurred Edges

Eine Veranstaltung im Rahmen von blurred edges - Festival für aktuelle Musik in der Kesselhalle des Kraftwerk Bille
12. Juni 2021, 22 Uhr

Vier Musiker:innen loten in der Kesselhalle des Kraftwerk Bille die räumliche und musikalische Spannweite von Nähe und Distanz aus. Lisa Stick, Mona Steinwidder, Konstantin Bessonov und Simon Roessler bilden untereinander verschiedene Kombinationen aus Besetzungen und räumlichen Entfernungen. Vom „nahen“ Quartett über verschiedene Duo- und Trio-Gegenüberstellungen zu einem Ensemble ferner Solo-Positionen. Musikalische Nähe wird in diesem Experiment rhythmisch, melodisch und tonal erforscht. Reibungen in nächster rhythmischer Nähe erweitern sich zu freien harmonischen Feldern, verlieren sich in verhallten Clustern und treffen sich im direkten Gegenüber zweier Duos.

Mona Steinwidder: Klarinette, Synths
Lisa Stick: Posaune
Simon Roessler: E-Piano, Orgel, Synths
Konstantin Bessonov: Drums, Synths

Sonntag, 6. Juni 2021

PEAK HUMANITY/Resonance as Resilience

Blurred Egdes_Hoelzl

Live-Streaming im Rahmen von blurred edges - Festival für aktuelle Musik aus dem Ballsaal des Kraftwerk Bille
6. Juni 2021, 18 Uhr, über https://youtu.be/Z9mtwYuY_Lw

Sind wir am Höhepunkt der Menschheit? Kann es danach besser werden? Das multimediale Performance-Projekt Peak Humanity stellt dem Konkurrenz-Mantra “survival of the fittest” ein allen Lebewesen gemeinsames “survival of the best related” entgegen. Unter Bezug auf die oktatonische Skala als musikalischem “Peak of Humanity” agieren die fünf Performer*innen mit Stimme, Instrumenten und Bewegung, um neue abiotische Resonanzen und Allianzen anstelle des alten Lieds vom Wirtschaftswachstum zu finden. Von Apocalypso, The Abyss of Time und Extinction Blues spannen sie den Bogen zu Mutant Mambo und Cosmic Fragility, performten im Kraftwerk Bille, einem Relikt der industriellen Ära und der “carbon-based humanity.”

Peak Humanity ist das vierte Projekt von General Humanity, einem seit 2018 bestehenden Kollektiv für Theorie-Performance. Mehr Hintergründe zum Projekt (auf Englisch) auf General Humanity.

Mit: Ingrid Hoelzl: Klarinette, Stimme, Performance; Georgia Ch. Hoppe: Reeds, Mini-Elektronik; Emese Kovács: Tanz, Stimme, Performance; Marcia Lemke-Kern: Sopran, Viola, Performance; Frantz Loriot: Viola, Stimme, Performance

Georgia Ch. Hoppe: Komposition
Remi Marie: Dramaturgische Beratung, Text
Ingrid Hoelzl: Künstlerische Leitung, Recherche, Libretto
Sebastian Dutreuil/Sebastien Klotz: Wissenschaftliche Beratung

In Kollaboration mit der Zürcher Hochschule der Künste/MA Transdisziplinarität

Foto: Jakob Schulze-Rohr

Freitag, 26. Februar 2021

HALLO: Radiospiele X Kanal

 

Signale erklingen im X Kanal.
Der Kanal, der sich selbst durchkreuzt.
Der Kanal, dessen Kreuzungen zum Treffpunkt werden.

Die zweite Edition der HALLO: Radiospiele findet dort statt, wo sich Sendende und Empfangende begegnen und gemeinsam ihre Umgebung gestalten. Gänge werden gegraben und durchgespült. Arterien werden offiziell zum Schwimmen freigegeben. Systeme beulen sich aus und verengen sich wieder – je nach Brainstorm.

Vom 26.-28.02.2021 schickt Dich das Radioprogramm auf eine Reise durch die Leitung / www.halloradio.net / 18 Uhr
No directions – just navigation! Auf der Welle unterwegs mit Future Nuggets, Emol, Ferdinand Försch, Liv Neumann u.v.m.

Unsichtbare Freund*innen hört jeder Radiokörper.

Die HALLO: Radiospiele werden gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg und den Musikfonds e.V. mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Wie Hamburg seine Magistralen weiterentwickelt: Livestream aus dem Kraftwerk Bille

Perspektivengespräch und Publikation zum 7. Hamburger Bauforum
Livestream aus dem Kraftwerk Bille am Mittwoch, den 2. Dezember 2020, ab 19 Uhr

Put People First! Bookrelease Magistralen BSW  Put People First! Bookrelease Magistralen BSW  

Das 7. Hamburger Bauforum hat das Thema Magistralen auf die Agenda gesetzt – die großen Ein- und Ausfallstraßen der Stadt. Internationale Planungsteams haben Drehbücher für die Hamburger Magistralen entwickelt und die Quartiere rechts und links davon in den Blick genommen. Wo liegt das Potenzial für die Innenentwicklung, für mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum? Und welche Chancen bietet die sich stark verändernde Mobilität?
Put People First! zeigt auf, wie die Magistralen zu den Schlagadern einer Stadt umgebaut werden könnten, die Fußgängerinnen und Fußgängern und Radfahrerinnen und Radfahrern gerecht wird. Das Buch berichtet in großen Bildern über das außergewöhnliche Werkstattformat, das vom 19. bis 24. August 2019 stattfand, über die Ergebnisse der 14 Teams und über die öffentlichen Debatten, die dazu in Hamburg geführt werden.

Put People First! Bericht vom Internationalen Bauforum 2019 | Magistralen in Hamburg
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg/Dirk Meyhöfer
Jovis Verlag

Sonntag, 1. November 2020

Nils Mohl: Unfreiheit ist eine dicke Robbe an Land

Schauspielhaus, Foto: Marie Petzold
 
Im April 2020 startete das Projekt "Grenzen überwinden – auf der Suche nach Freiheit" des Deutschen Schauspielhauses. Per Zoomkonferenzen diskutierten die Jugendlichen über persönliche Freiheiten und Grenzen, schrieben Texte und drehten Videos. Auf Grundlage dieser digitalen Treffen entstand "Unfreiheit ist eine dicke Robbe an Land". Es erzählt die Geschichte von Figuren, die ihren festgeschriebenen Rollen entfliehen wollen und Charakteren, die in ihren Geschichten nicht mehr gebraucht werden. An einem geheimen Ort treffen die Aktivist*innen und Ausgemusterten unfreiwillig aufeinander und stehen nun vor einer wichtigen Entscheidung: Wagen sie den Sprung durch die Drehtüren in die lang ersehnte Freiheit? Ernste Zweifel kommen auf: Können sie der Unfreiheit je entkommen? Wollen sie das überhaupt? Und wo bleibt nur der Arzt?

Leitung | Frederic Lilje, Gesche Lundbeck, Marie Petzold
Ausstattung | Marion Schindler
Foto | Lilli Pape
 
Aufführungen am 01.11.2020 um 18 Uhr
Kraftwerk Bille, Bullerdeich 12, 20537 Hamburg
Tickets unter: marie.petzold@schauspielhaus.de

Das Projekt wird von der Vertical Stiftung gefördert.
 
Mehr Infos unter schauspielhaus.de
Freitag, 16. Oktober 2020

Josephin Böttger: Chains of Mania

Chains of Mania von Josephin Böttger, Foto: Willie Schumann

Chains of Mania von Josephin Böttger, Foto: Willie Schumann

Im neuen Werk „Chains of Mania“ der Hamburger Videokünstlerin Josephin Böttger, das in der gigantischen Kesselhalle des Kraftwerks Bille aufgeführt wurde, verschmelzen Architektur, Bild, Klang und Performance zu einem großen mechanistischen Environment, in dem das Kräfteverhältnis Mensch-Maschine ausgelotet wird. Die futuristischen Klänge dazu steuerte, wie in vorangegangenen Produktionen auch, der Hamburger Soundkünstler Felix Kubin bei. Die raumgreifenden Projektionen und ein mehrkanaliges Lautsprechersystem verstärkten die dreidimensionale Wahrnehmung. Mit einem fahrbaren Projektor ließ Josephin Böttger Bildelemente über Wände und Körper gleiten, um die Statik der Architektur aufzulösen. Als zentrale Figur der Aufführung kam eine Live-Performerin (Carolin Jüngst) zum Einsatz, die innerhalb der Bildprojektionen choreografische Handlungsabläufe der Industrieproduktion aufgriff und damit Bezug auf die ehemalige Funktion des Kraftwerks nahm. Böttger sieht in ihr einen weiblichen Don Quijote, der sich im Wahn der Vermessung, Assimilation und Wiederholung verliert. Im Laufe der circa 40-minütigen Aufführung wird ihr Körper in mehrere Kopien aufgespalten, die in der virtuellen Welt ihre Bewegungen fortsetzen, bis die Maschine kollabiert. Als ausgekoppeltes Zahnrad nimmt sie dann ihren Weg in eine andere Richtung auf.

Josephin Böttger | Video/Konzept
Carolin Jüngst | Live Performance
Felix Kubin | Sound
Bernhard Westermann | Kostüm

Willie Schumann | Fotos 

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg

Mehr Infos unter https://josephinboettger.com/

Chains of Mania, Foto: Josephin Böttger

Dienstag, 8. September 2020

Tag des offenen Denkmals: "After the Factory" im Kraftwerk Bille

Zusammen mit der Stiftung Denkmalpflege lädt das Flexible Flimmern im Rahmen des Tag des offenen Denkmals zu vier besonderen Kinotagen in das Kraftwerk Bille ein. Das mobile Kino inszeniert seit 14 Jahren Filme an passenden Orten. 

Das diesjährige Motto des Denkmaltages lautet „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ Im Jahr 2020 rückt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz damit ein Thema in den Fokus, das alle etwas angeht: Den bewussteren Umgang mit unserem Planeten, seinen Ressourcen und dem eigenen Handeln.

Ballsaal im Zählerwerk

Nachdem das flexible Flimmern vor einigen Jahren bereits in der Trafohalle zu Gast war, wird diesmal im sogenannten Ballsaal im alten Zählerwerk die Flimmertechnik aufgebaut. Gezeigt wird ein Film, der die kreativen und idealistischen Utopien und Projekte von Macher*Innen in Detroit und Lódz vorstellt. Und somit die globale Aufgabe des guten Umgangs mit Denkmälern und deren Umformung in zeitgemäße Nutzungsheimaten.

Termine: 8., 9., 10. und 11. September
Einlass 19:30, Filmbeginn 20:30 Uhr

Zum Film: After the Factory von Philip Lauri 2012 Eng. OF

“Das Schicksal von Lódz, der drittgrößten Stadt Polens, hängt seit dem Untergang der Textilindustrie am seidenen Faden. Und Detroit, die einst boomende Autostadt, pfeift aus dem letzten Loch. Es sind zwei Städte, die knietief in Schwierigkeiten stecken, aber gleichzeitig auch viele Möglichkeiten zum Umbruch, zu einer Neuentwicklung bieten. Das zeigt jetzt der amerikanisch-polnische Film „After the factory“ (…).
Anstatt ein Trauerlied anzustimmen, überrascht der Film mit mutigen, aufrüttelnden Initiativen. Er nimmt die Individuen in den Fokus, wie kreative Unternehmer dem traditionellen Konzept von Wirtschaftswachstum eine Absage erteilen und neuen Schwung und Wandel in die gebeutelten Städte bringen. Die Macher von der Initiative „Detroit lives“ sehen in dem Film eine Möglichkeit, von den völlig entgegengesetzten Kulturen Detroits und Lódz zu lernen. Am Ende werden diese Wegbereiter die Regeln für eine neue Generation entwerfen.”(Baunetz)

Kino trotz Corona: Wegen der einzuhaltenden Regeln und um Ansteckungen oder die Auflösung der Veranstaltung zu vermeiden, bitten wir, folgendes zu beachten:

Pro Vorstellung gibt es abgezählte Plätze (als geschlossene Gesellschaft), um damit die momentan verordneten Abstände einzuhalten. Es wird nach jeder Vorstellung gründlich gelüftet und es gibt einen neuen Einlass.


1. Reservierung und Daten: Es gibt coronabedingt weniger Karten als üblich. Bitte reserviert unter Angabe des Datums, eures vollen Namens/Adresse & Telefonnummer. Bei Begleitungen gebt bitte auch deren Daten komplett an. Diese Daten werden nur für die Reservierung genutzt und 4 Wochen nach der Veranstaltung gelöscht.

Reservierungen ab sofort unter: reservierungen@flexiblesflimmern.de
Kino 12 EUR

2. Masken und Schutz: Bitte tragt unbedingt während des Einlasses und bis ihr Platz nehmt eine Mund-Nasen-Bedeckung. Am Eingang wird Desinfektionsmittel bereitgestellt.

3. Abstand: Draußen wie Drinnen achtet bitte auf auf den üblichen Abstand von 1,50 Meter. 

4. Alkoholfrei: Zur Wahrung der Coronaregeln gibt es ausschließlich nichtalkoholische Getränke. Es wird aber z.B. leckeres alkoholfreies Craftbier aus Hamburg angeboten.

Montag, 27. April 2020

Alexander Schubert: GENESIS - REAL-LIFE COMPUTER GAME

Genesis ist ein reales VR-Computer-Spiel. Im April 2020 konnte das Publikum über eine Woche dabei mitwirken ihren eigenen Vorstellungen entsprechend einen Ort, eine Gemeinschaft, eine Welt zu erschaffen. Genesis ist eine soziale Simulation und vereint darin Ideologie und Kritik. In einem maximal freien Setting werden menschliche Avatare gesteuert, um gemeinsam einen Raum zu formen und dessen soziale Komponenten zu gestalten.

Ausgehend von einem leeren virtuellen Raum in einer Industriehalle und einem verfügbaren Materialkontingent wurde das Setting über sieben Tage kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Publikum war dazu eingeladen diesen Prozess völlig frei zu gestalten. Es konnte aus der Distanz anleiten oder per Videoübertragung zu jedem Zeitpunkt das Geschehen mitverfolgen. Die Teilnahme konnte über jeden Browser erfolgen. Jedes Mitwirken hinterließ eine Spur - und die Summe dieser Änderungen und Interaktionen haben die Gesamtheit der Arbeit ausgemacht. Diese zeichnet sich ebenso durch die persönliche Erfahrung des Einzelnen aus, wie durch die Dokumentation des Gesamtverlaufes.

GENESIS Alexander Schubert/Foto Gerhard Kühne

GENESIS Alexander Schubert/Foto Gerhard Kühne

GENESIS Alexander Schubert/Foto Gerhard Kühne

 
 
GENESIS Alexander Schubert/Foto Gerhard Kühne
 
Team:
Alexander Schubert - Concept, Room, Artistic Head
Heinrich Horwitz - Dramaturgy, artistic assistance
Carl Hofmann - Video, artistic assistance
Performers - Carola Schaal, Yana Eva Thönnes, Max Pross, Fabian Oehl
Set Design - Lisa Clemen, Juliette Krauss, Julian Sippel
Jacob Sello - Arm Interface
Luca Befera - Transcription and ethnographic protocol
UI + UX - Christoph Lohse (Büro für Exakte Ästhetik)
Webdevelopment - Dominic Osterried
Documentation - Gerhard Kühne, Christian Frank, Kai Lietzke, Cedric Johanson
Fotos auf dieser Seite: Gerhard Kühne