Veranstaltungen

Samstag, 31. August 2019

Katalog-Release Silke Silkeborg: The Inversion of the Starry Sky

 Silke Silkeborg –

Die Hamburger Künstlerin Silke Silkeborg lädt anlässlich der Veröffentlichung Ihres Katalogs "Die Umkehrung des Sternenhimmels" in die Trafohalle des Kraftwerk Bille. Raumdesign und Videoinstallation des Abends stammen von der Hamburger Designerin Sanna Huber.

Katalog-Release Silke Silkeborg
31. August 2019
ab 18 Uhr in der Trafohalle des Kraftwerk Bille
Bullerdeich 12-14, 20537 Hamburg
Raumdesign und Videoinstallation von Sanna Huber
Musik von Finn Joris/Padouc und Julia Romas
 
Silke Silkeborg: Die Umkehrung des Sternenhimmels
144 Seiten 
Texte: Hubertus Gaßner, Ursula Panhans-Bühler, Wollfgang Ullrich
Buchgestaltung: Wigger Bierma
Materialverlag, 2019
Silke Silkeborg –
Samstag, 7. September 2019

Tag des offenen Denkmals 2019: FUTURECORE 2000 - All Beats Are Beautiful

Futurecore 2000_Gloria Höckner

Inspiriert durch die Praxis des Raves, die sich verlassene Orte der Vergangenheit wie alte Fabrikhallen aneignet und durch Musik utopisch auflädt, transformiert die Tanzperformance „Futurecore 2000 – All Beats Are Beautiful“ die 1.955 m² große Kesselhalle des stillgelegten „Kraftwerk Bille“ zu einem Ort posthumanistischer Fiktionen. Das Stück ist eine choreographische Auseinandersetzung mit apokalyptischen sowie utopischen Zukunftsvisionen innerhalb technoider Musikkulturen und darin enthaltenen posthumanistischen Perspektiven auf den Körper. Die Performer_innen Marc Carrera, Gloria Höckner und Su Jin Kim sowie die Soundkünstlerin Zoë McPherson begeben sich in die akustischen Welten von Gabber, die in „Futurecore 2000 – All Beats Are Beautiful“ zu Laboratorien für neue sensorische Räume werden. Das Publikum durchwandert in der riesigen Kesselhalle des alten Kraftwerks Szenarien, in denen sich humane und nicht-humane Elemente zu immer neuen Formen zusammenschließen, fiktive Welten entstehen lassen oder ihr Ende ankündigen. Wir betrachten das aktuell wiederauflebende Genre Gabber als musikalisch verkörpertes Apokalypsenmotiv und suchen in der Verbindung von Körper und Sound nach neuen Beziehungsweisen und utopischen Körpern.

Teaser for "Futurecore 2000 - All Beats Are Beautiful", eine Tanzperformance von Gloria Höckner from Gloria Höckner on Vimeo.

Öffentliche Generalprobe: 06.09.2019, 20 Uhr
Uraufführung : 07.09.2019, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen:
08.09. 20 Uhr
12.09. 19.30 Uhr
13.09. 19.30 Uhr + Gesprächsrunde im Anschluss an die Performance mit Bianca Ludewig + Präsentation ihres Buches "Utopie und Apokalypse in der Popmusik" 
14.09. 19.30 Uhr
Tickets gibt es zu 12 €/8 € an der Abendkasse. Abendkasse in der Schaltzentrale öffnet 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Treffpunkt: In der Schaltzentrale, Beginn jeweils nach Sonnenuntergang
Reservierungen unter info@futurecore.de
 
Weitere Info’s auf der Homepage: futurecore.de
Instagram: https://www.instagram.com/futurecore_2000/
Foto: Jonas Fischer
Teaser: Kamera & Schnitt: Jonas Fischer, Performance: Marc Carrera, Gloria Höckner, Su Jin Kim
 
Die Performance findet im Rahmen des Tags des offenen Denkmals statt. Das gesamte Programm zum Tag des offenen Denkmals Hamburg 2019 finden Sier hier.

Vergangene Veranstaltungen

Samstag, 24. August 2019

Fresh::sounds - silk::road #room_experience 1

Ausgewählte Kulturen der Seidenstraße treffen erneut aufeinander.

Ein besonderer Abend, der alle Sinne beansprucht: dieses Mal mit Fokus auf Indonesiens traditionelle Musik und Instrumente.

Das fresh::sounds - silk::road Projekt, das bis jetzt jährlich im resonanzraum stattgefunden hat, und zuletzt im KörberForum zu Gast war, wandert nun in die weiten Hallen des Kraftwerk Bille.

In diesem Jahr widmet sich die Reihe mit dem Moto „room experience“ dem Thema „Raum“ – der Raum als Aufführungsort und als leibliche Landschaft.

In dem Kraftwerk Bille wird ein Konzert mit Künstler*innen aus verschiedenen Ländern der Seidenstraße stattfinden.
Der Abend beginnt mit dem Auftritt des indonesischen Gamelan Orchesters, das traditionelle Musik und Tänze aus Java vorstellen wird.
Anschließend wird das indonesische Anklung Ensemble der chinesischen Trommel, von der Schlagzeugerin Lin Chen gespielt, gegenübergestellt. Traditionelle Instrumente aus Afghanistan und Iran fusionieren musikalisch mit syrischen Gesang und führen eine Reise entlang der Seidenstraße. Die Zuschauer werden Akteure und Beobachter aus der Ferne: mal auf der einen, mal auf der anderen Seite des Raums.
#indonesien#china#syria#afghanistan#iran

Im Anschluss findet eine Jam Session und Live-Cooking-Performance statt.

24.8.2019 um 19.30 Uhr im Kraftwerk Bille, Treffpunkt: Schaltzentrale

19.30 Uhr (Schaltzentrale)
Gespräch und Einführung

20.00 Uhr (Kraftwerk Bille)
I. Gamelan Musik und Tanz aus Java
Indonesisches Gamelan Ensemble (Hamburg)

II. room_experience #1
Angklung Hamburg Orchestra, Lin Chen - chinesische Trommel,
Rafi Barekzai - Rubab, Mostafa Rah -Tonbak, Nour Aldin- Gesang, Abed Harsony - Oud, Jelena Dabic (Konzept, Künstlerische Leitung)

III. Diarya of a Pigeon – Episode 4: How to kill an Elephant?
Daniel Dominguez Teruel

22.30 Uhr (Schaltzentrale)
IV. Live-cooking-music-performance
Marco Limantara & Carlos Andres Rico alias DJ Arepabahn

mehr infos: www.silkroad-festival.com
Tickets: 10 Euro

Donnerstag, 22. August 2019

Denkmalverein Hamburg zu Gast im Kraftwerk Bille

Logo Denkmalverein Hamburg

Der Denkmalverein Hamburg engagiert sich daher für Denkmalvermittlung und einen stärkeren Denkmalschutz in Hamburg. Als bürgerschaftlich organisiertes und damit politisch unabhängiges Organ ist er seit 1982 aktiv: Er betreibt Pressearbeit, regt die öffentliche Debatte an und fördert ein wachsendes Netzwerk aus Denkmal-Initiativen und -Interessenten. Die Mitglieder besichtigen regelmäßig Baudenkmäler, die nicht öffentlich zugänglich sind. So besucht der Denkmalverein am 22. August 2019 das Kraftwerk Bille. Frauke Woermann und Louisa Schwope von MIB Coloured Fields GmbH werden einen Überblick über die Bau- und Nutzungsgeschichte und aktuelle Planungen, das Kraftwerk zu einem urbanen Areal mit verschiedensten Nutzungen umzuwandeln. Im Anschluss wird eingeladen, den Abend bei einem Getränk in der „Schaltzentrale“ des HALLO e.V. ausklingen zu lassen.

Treffpunkt: 17 Uhr im Innenhof Bullerdeich 14, 20537 Hamburg.

Nur nach verbindlicher Anmeldung bis 1. Juli über diesen Link (max. 25 Personen), Mitglieder kostenlos, Gäste 10 EUR

Donnerstag, 20. Juni 2019

Hamburger Architektur Sommer im Kraftwerk Bille

Im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers öffnet das Kraftwerk Bille im Juni zehn Tage lang seine Türen: Mit Kunstausstellungen, Video-, Sound- und Raumperformances, Rundgängen und historischen Führungen, Workshops für Kinder und Jugendliche, Installationen und Gesprächsrunden werden Architektur und Stadtentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und im historischen Rahmen inszeniert.
 
Mit 13 Projekten ist das Kraftwerk Bille ein „hot spot“ des Architektur Sommers! Am 20. Juni findet um 19 Uhr eine gemeinsame Vernissage aller Projekte statt, bis zum 30. Juni 2019 sind die Ausstellungen unter der Woche meist ab 16 Uhr, am Wochenende bereits früher geöffnet.
 
Alle Ausstellungen finden Sie hier: www.architektursommer.de
 
Orientierungsplan Architektur Sommer im Kraftwerk Bille
 
 
Programm während des Hamburger Architektur Sommers
 
Do., 20.6.
19 Uhr: gemeinsame Vernissage aller Projekte
19 Uhr: Vortrag Rudolf Ziesing in der Ausstellung „…die Gebäude als Ganzes interessieren mich nicht“, Ulla Penselin, Zählerwerk 1. OG
 
Fr., 21.06.
16 Uhr:  Ausstellungsführung im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
18 Uhr: Gespräch „Die Schaluppe – mit 5 Knoten gegen den Strom“ im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
18 Uhr: Gespräch „Hamburg fairhandeln“ im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Sa., 22.6.
14-17 Uhr: Workshop und Gesprächsrunde in der Ausstellung „Expeditionen ins Blaue“, Zählerwerk 3. OG
15 Uhr: Rundgang durch das Kraftwerk Bille, Treffpunkt Innenhof Bullerdeich
16 Uhr: Ausstellungsführung im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
15 Uhr: Performance „Das menschliche Maß“, Kesselhalle
20 Uhr: Live-Musik im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
So., 23.6.
11.30-12.45 Uhr: Fotorundgang mit Kindern mit Ulla Penselin, Zählerwerk 1. OG
14 Uhr: Workshop „Porouselacity“ mit Xin Cheng im envilago, Innenhof Bullerdeich
15 Uhr: Rundgang durch das Kraftwerk Bille, Treffpunkt: Innenhof Bullerdeich
17 Uhr: Pflanzen-Tauschmarkt im envilago, Innenhof Bullerdeich
20 Uhr: Filmvorführung mit Marie-Thérèse Jakoubek „27 Februar“ im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Mo., 24.6.
18 Uhr: Gespräch mit Volkwin Marg „Hamburg – Bauen mit dem Wasser“ im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
 
Di., 25 6.
18-20 Uhr: SCHULTHEATHER und anschließende Plenumsdiskussion im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Do., 27.6.
19 Uhr: Werkstattgespräch in der Ausstellung „…die Gebäude als Ganzes interessieren mich nicht“, Ulla Penselin, Zählerwerk 1. OG
19 Uhr: Performance „Else&ich“ mit Marit Persiel im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Fr., 28.6.
16 Uhr: Ausstellungsführung im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
18 Uhr: Gespräch „Kreative Oasen? Kulturelle Orte in Hamburg“ im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Sa., 29.6.
12.30-13.45 Uhr: Fotorundgang mit Kindern mit Ulla Penselin, Zählerwerk 1. OG
15 Uhr: Rundgang durch das Kraftwerk Bille, Treffpunkt Innenhof Bullerdeich
16 Uhr: Ausstellungsführung im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
15 Uhr: Rundgang durch das Kraftwerk Bille, Treffpunkt Innenhof Bullerdeich
19.30 Uhr: Gespräch in der Ausstellung mit Jakob K.ollektiv und Livia Andrea Piazza, Zählerwerk 1. OG
21 Uhr: Live-Performance „TOPIA II”, Wandlerwerk 1. OG
 
Freitag, 14. Juni 2019

Erschöpfung und Wahrheit – Eine post-faktische Tanzimmersion

1982   →   WYSIWYG : What you see is what you get
2016   →   WYSINNWII : What you see is not necessarily what it is
                                                                      — Aphorism 4 : 5



Wir können die Realität nicht erklären, weil sie in tausend Teile zerbrochen ist.
Aber dennoch können wir uns einen Teil, so unbedeutend er auch sein mag, aneignen und ihn gegen den Abgrund des Unendlichen oder dessen Umkehrung, das Nichts, bejahen.

Es ist eine praktische Angelegenheit, wir müssen nur anfangen. Wir können auch nicht mit Sicherheit sagen, was wahr ist, aber wir werden versuchen, unsere Wahrheit aufzubauen und den Rest zu ignorieren.
Und so werden wir nach und nach, micra für micra, den Sinn erschöpfen, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Oder zumindest auf irgendeinen Grund. Unseren.

Erschöpfung und Wahrheit beginnt und endet mit einer Vereinfachung: Wahrheit zu bauen, wenn die Wahrheit ihre Konsistenz verloren hat und flüssig geworden ist. Wir werden uns in der Schleife unserer eigenen Bewegung verlieren und alles von vorne beginnen lassen.
 
Konzept: Marc Carrera
Tanz: Ursina Tossi & Marc Carrera
Licht: Aurora Rodriguez
Choreographische Begleitung: Carolin Jüngst
 
Schaltzentrale Cafe und Kasse ab 20 Uhr geöffnet (Treffpunkt für die Veranstaltung)
Nach der Vorstellung bleibt das Cafe offen für Gespräche, Getränke und Musik.

Info & Reservierungen: info@mdvz.eu
 
Donnerstag, 23. Mai 2019

HALLO: Festspiele 2019

Inspiriert von dem Begriff SWAY, überschreiben die die HALLO: Festspiele 2019 das Thema Identität. SWAY bedeutet soviel wie torkeln oder schwanken, aber auch Einfluss nehmen oder Macht ausüben und bildet die Klammer des Festspiel Programms.

Zwischen queerfeministischem Pornokino, dem vitalen Anliegen die Normierung weiblicher* Körperbilder zu durchbrechen, der Beschleunigung von Zeit und dem so ausgelöstem, architektonischem Verfall der Elbphilharmonie und Mbira-Trance-Pop zur Anrufung einer Gegenwelt. Mit dionysischen Parties, Gesprächsrunden, Videos, Tanz, Performances, Lectures und Lesungen und viel bildender Kunst, die auch ihr Display reflektiert.

Mit:
Luciana Achugar - Stella Chiweshe - DJ Marcelle - Berndt Jasper & Jacques Palminger - Gudrun Krebitz - Kassem Mosse - Regina Rossi - Katharina Knap - Kinderkino Mo&Friese - DJ LiloCox - Susanne Leeb - Adnan Softić - Push Me, Indulgence! - Mohna - Daniel Dominguez Teruel - Katrin Wölger - Blurred Edges zu Gast - Nika Son - yung_womb - Radek Krolczyk - Louisa Boeszoermeny - Chriso - Julia Jost - Angela Anzi - RatKat - Dyane Prozak - Nicole Kiersz - Thomas Becker - Sarah Hablützel & Marko Mijatović - Moana Vonstadl - Am Ma – Julia Metropolit - DJ Obstsalat - DJ DonPopon - ANna Tautfest - sorry: BETON - Andrea Becker-Weimann - Marvin Moïses Almaraz Dosal, Gesa Troch und Saskia Senge - HALLO: Radio - Sébastien Tripod - Kiky Thomanek - Cornelius - Tosta Mixta - Astro TV

Die  HALLO: Festspiele 2019 finden im Kraftwerk Bille und der Elbphilharmonie statt. Mehr Infos unter: hallo-festspiele.de

 

Freitag, 17. Mai 2019

Actors of Urban Change: Final Meeting

Actors of Urban Change: Final Meeting

Vom 17. bis 20. Mai 2019 fand das Final Meeting des Programms "Actors of Urban Change" der Robert Bosch Stiftung und des MitOst e.V. im Kraftwerk Bille statt. Das Programm fördert lokale Projekte und europaweites Netzwerk von Akteuren aus dem öffentlichen, privaten und dem NGO/-Kultursektor für eine nachhaltige Stadtentwicklung durch Kultur. Zwei Jahre lang waren zehn Projektteams aus Chisinau, Kherson, Lecce, London, Oslo, Rijeka, Timisoara, Vilnius, Hamburg und Valencia Teil von Actors of Urban Change. Das Team Hamburg (Kraftwerk Bille) bestand aus Dorothee Halbrock (HALLO: e.V.) und Frauke Woermann (MIB Coloured Fields GmbH) sowie Lukas Grellmann (Hamburg Kreativ Gesellschaft). Teil der vier Abschlusstage in Hamburg waren Stadtteilrundgänge, Führungen durch das Kraftwerk Bille, Case Clinics, ein Hallöchen des Vereins HALLO: e.V. sowie eine öffentliche Abschlussveranstaltung am 20. Mai 2019.

Actors of Urban Change: Final Meeting 20.05.2019

Diese Abschlussveranstaltung war ein Nachmittag zum gemeinsamen Diskutieren und Lernen mit 30 Stadtmacher*innen aus ganz Europa: Wie denken und beeinflussen Menschen aus verschiedenen europäischen Städten urbanen Wandel? Wie verändern diese Visionen unser Leben und Arbeiten in Städten?

Ablauf 20.05.2019
15:00 // doors open
15:30 // Learn from and discuss with Actors of Urban Change: 
How can nature-based solutions make our cities better places?
How can communities be activated to co-shape their urban environments?
How can abandoned spaces be re-imagined as vital and conscious hubs for cities under pressure?
17:30 // Keynote // Jeanne van Heeswijk, urban curator, Rotterdam  // Responses from Hilke Berger (BKM Hamburg), Michael Ziehl (Urban Upcycling)
18:00 //Hamburg’ East and Kraftwerk Bille: how can the former power plant become a place to think and practice “New Work”? An open conversation with Dorothee Halbrock and Dagmar Pelger (Hallo e.V.), Frauke Woermann and Bertram Schultze (MIB Coloured Fields GmbH), Egbert Rühl (Hamburg Kreativ Gesellschaft)
19:00 // Reception 
Actors of Urban Change: Final Meeting
Donnerstag, 31. Januar 2019

AUSSTELLUNG + PRÄSENTATION + DISKUSSION: ZUKUNFTSIDEEN FÜR DAS BILLE LAND

Seit dem Sommersemester 2018 beschäftigen sich der Studiengang Architektur, Fachgebiet Architektur + Landschaft (Prof. Antje Stokman, Dagmar Pelger, Renee Tribble, Björge Köhler) in enger Zusammenarbeit mit dem Verein »Hallo: e.V.« im Kraftwerk Bille sowie diversen Nachbarn, Behörden und Vor-Ort Initiativen mit der Frage der Aneignung und Vergemeinschaftung der urbanen Wasserräumen im Hamburger Osten. Das Entwurfsstudio mit 22 Architekturstudierenden im Wintersemester 2018/19 baut auf die im Rahmen des BILLE LAND Seminars im Sommersemester 2018 und der HALLO: Festspiele im August 2018 gewonnen Erkenntnissen über die performative Besiedelung des BILLE LANDES auf.
 
Basierend auf einer Reihe von Inputs und Workshops mit Vertreter/innen der Stadt Hamburg sowie Akteur/innen und Nachbar/innen aus dem Bille Land entwerfen die Studierenden neue Programme, Projektideen und Gestaltungsvorschläge für unterschiedliche Ufer entlang der Bille und ihrer angrenzenden Kanäle. Dabei geht es insbesondere darum, die Grenzen und Übergänge zwischen Wasser und Land zu qualifizieren und einen gemeinschaftsbildenden und vielseitigen Freiraum im Spannungsfeld von Öffentlichkeit, Gemeinschaft und Individualität herzustellen.
 
Das Feedback aus der Ausstellung und der damit verbundenen Diskussion nutzen die Studierenden für die letzte Überarbeitung ihrer Entwurfsideen bis zum Ende des Semesters. Die Ergebnisse werden als Bestandteil des wachsenden BILLE LAND Archivs im Juni 2019 während des Hamburger Architektursommers im Kraftwerk Bille ausgestellt und weiter in die Zukunft gedacht.
 
Freitag, 25. Januar 2019

EUROPA – Eine Kunstschau im Kraftwerk Bille

Am 24. Januar wurde die EUROPA-Lichtinstallation eingeweiht – ein Schriftzug aus 33 Neonröhren in ca. 24 Metern Höhe auf dem Kraftwerk Bille. Bis zu den Elbbrücken sichtbar, soll die Lichtinstallation ein wirksames Zeichen für ein geeintes und offenes Europa im öffentlichen Raum setzen.

Die Installation ist schon weit gereist und war bereits in Berlin an der St. Agnes Kirche sowie am Bühnenturm der Komischen Oper und in Bochum an der Jahrhunderthalle zu sehen. Derzeit leuchtet EUROPA im Zollverein Essen, in Nürnberg Auf AEG, im Tempelmuseum in Etsdorf bei Amberg, sowie erneut in Bochum am Schauspielhaus. Wir freuen uns, dass das Projekt – initiiert von dem Architekturbüro morePlatz – mit der Unterstützung zahlreicher Patinnen und Paten in Hamburg realisiert werden konnte. In diesem Zusammenhang möchten wir zu einer Kunstschau im Kraftwerk Bille laden.

In der Trafohalle präsentierte die Galerie Jochen Hempel eine 3-Kanal-Videoprojektion des Schweizer Künstlers Beat Streuli mit dem Titel Quai de l’Industrie. Fließend und still, stetig und in einem unaufgeregten Rhythmus löst sich ein Bild im nächsten auf. Die Szenen aus Brüssel zeigen jene spezifische Situation, die heute zumindest für den urbanen Menschen als geradezu archetypisch bezeichnet werden kann: wartend am Steuer eines Autos zu sitzen. Beat Streulis Bilder von Menschen, die sich nicht beobachtet fühlen und keinen Grund zur Pose haben, lassen uns teilhaben an einem flüchtigen, sich uns normalerweise entziehenden Moment intimer Selbstversunkenheit im öffentlichen Raum.

In der Kesselhalle ließ der bit.fall von Julius Popp aus Wassertropfen flüchtige Wörter entstehen, die aus mehreren Metern Höhe herabfallen. Der bit.fall ist mit dem Internet verbunden und filtert mittels eines Algorithmus relevante Begriffe heraus, die in diesem Moment mit Nachrichten zum Thema Europa verbunden sind. Die auf den ersten Blick sehr technologische Installation vermittelt auf sinnliche Weise zwischen der digitalen Welt und der analogen Wirklichkeit des Betrachters und visualisiert eindrucksvoll den flüchtigen Datenstrom, der unsere Gesellschaften und Systeme aktuell nachhaltig verändert.

In der Kohlenhalle war die Videoarbeit Die Rückkehr des Hirten der spanischen Künstlerin Cristina Moreno García zu sehen. Die Bilder aus den spanischen Pyrenäen zeigen einen Schäfer, der seine Herde durchs offene Land führt. Die traumähnliche, poetische Stimmung steht dabei im Kontrast zu der gesellschaftspolitischen Situation der spanischen Jugend, mit der sich die Künstlerin hier beschäftigt. Das Video ist eine Allegorie, eine Erinnerung an eine nicht allzu ferne Vergangenheit; die Rückbesinnung auf vorhandene Ressourcen und traditionelle Arbeitsformen als Alternative zu Arbeitslosigkeit und Migration einer perspektivlosen Jugend.

Das Grußwort des Senators Dr. Carsten Brosda auf hamburg.de.

 

Samstag, 24. November 2018

Hallöchen

 
Zum letzten Mal für dieses Jahr öffnet der Hallo: e.V. am 24. Nov. ab 15 Uhr die Türen des Kraftwerks.
Es erwarten euch ein Touren-Spezial und ab 20 Uhr das Konzert "Ein leises Konzert mit lauter Gedichten " vom transatlantischen Ensemble Collect/Project.
Danach wird mit Don Popon noch ein letztes Hallöchen 2018 getanzt.
Außerdem gibt es einen Flohmarkt in der Schlatzentrale (Anmeldung unter abdullah@schaltzentrale.cc).
 
 
Donnerstag, 22. November 2018

Wann ist Kunst? – Eine partizipative Ausstellung

 
Studierende und AbsolventInnen aus dem Department Design der HAW Hamburg versuchen sich in der Ausstellung der Frage zu nähern, was Kunst zur Kunst macht. Innerhalb von sechs Monaten entstanden in einer Zusammenarbeit von zehn KünstlerInnen acht Arbeiten aus den Bereichen Druckgrafik, generative Gestaltung, Text, Installation, Bildhauerei und Klang. 
 
Die Ausstellung initiierte und kuratierte Laura Stieg im Rahmen ihrer Abschlussarbeit im Department Design der HAW Hamburg. Kunst muss mitlerweile nicht mehr notwendigerweise aus einer herausragenden, handwerklichen Fertigkeit entspringen. Alltagsobjekte und Materialien wie Duchamps Pissoire, Beuys Fett und Filz, aber auch abstrakte, expressive Bilder wie von Jackson Pollock, bilden schon lange den Ausstellungskontext. Das stößt bei vielen Menschen auf Unverständnis. „Wieso ist das Kunst?“ und „Kann ich das nicht auch?“.
 
Das sind oft gehörte Fragen. Obwohl die klassische Kunst schon vor über 100 Jahren einen Wandel durchlebt hat, scheint das allgemeine Kunstverständnis nach wie vor diffus. Wo fängt Kunst an? Wann hört sie auf? Wie kann man ihr einen zugänglichen Kontext geben? Die Ausstellung „Mann fällt in Loch, weil er denkt es sei Kunst“ fordert ihre BesucherInnen zum Überdenken des eigenen Kunstverständnisses auf. Sie liefert Fragen und Antworten.
 
KünstlerInnen: Ada Grüter, Cora Kehren, Daniel Almagor, Jakob Veselov, Laura Stieg, Max Gausepohl, Melissa Mayer, Raman Djafari, Simone Karl, Valerie Ludwig
 
Vernissage am Donnerstag den 22. November um 19:00 Uhr 
Eröffnungsrede der Kuratorin um 19:30
 
Öffnungszeiten:
Freitag 23. und Samstag 24.11. > 12:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag 25.11. > 12:00 bis 18:00 Uhr