Veranstaltungen

Montag, 27. April 2020

Alexander Schubert: GENESIS - REAL-LIFE COMPUTER GAME

Genesis ist ein reales VR-Computer-Spiel. Ab dem 27.04.2020 kann das Publikum über eine Woche dabei mitwirken ihren eigenen Vorstellungen entsprechend einen Ort, eine Gemeinschaft, eine Welt zu erschaffen. Genesis ist eine soziale Simulation und vereint darin Ideologie und Kritik. In einem maximal freien Setting werden menschliche Avatare gesteuert, um gemeinsam einen Raum zu formen und dessen soziale Komponenten zu gestalten.

Ausgehend von einem leeren virtuellen Raum in einer Industriehalle und einem verfügbaren Materialkontingent wird das Setting über sieben Tage kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Publikum ist dazu eingeladen diesen Prozess völlig frei zu gestalten. Es kann aus der Distanz anleiten oder per Videoübertragung zu jedem Zeitpunkt das Geschehen mitverfolgen. Die Teilnahme kann über jeden Browser erfolgen. Jedes Mitwirken hinterlässt eine Spur - und die Summe dieser Änderungen und Interaktionen werden die Gesamtheit der Arbeit ausmachen. Diese zeichnet sich ebenso durch die persönliche Erfahrung des Einzelnen aus, wie durch die Dokumentation des Gesamtverlaufes.

Teilnahme
Um an Genesis teilzunehmen kann man sich online einloggen. Dafür benötigt man einen Laptop mit Mikrofon, Lautsprecher und Internetzugang. Es werden die Browser Chrome und Firefox unterstützt. Im Vorfeld sollten sich die Nutzer im Test-Bereich  anmelden um zu testen, ob Ihr System kompatibel mit Genesis ist.
 
Team:
Alexander Schubert - Concept, Room, Artistic Head
Heinrich Horwitz - Dramaturgy, artistic assistance
Carl Hofmann - Video, artistic assistance
Performers - Carola Schaal, Yana Eva Thönnes, Max Pross, Fabian Oehl
Set Design - Lisa Clemen, Juliette Krauss, Julian Sippel
Jacob Sello - Arm Interface
Luca Befera - Transcription and ethnographic protocol
UI + UX - Christoph Lohse (Büro für Exakte Ästhetik)
Webdevelopment - Dominic Osterried
Documentation - Gerhard Kühne, Christian Frank, Kai Lietzke, Cedric Johanson
 

Vergangene Veranstaltungen

Dienstag, 31. März 2020

HAUPTSACHE FREI #6 - Feierliche Eröffnung - HAUPTSACHE ONLINE

Leider muss die Eröffnung von Hauptsache Frei im Kraftwerk Bille aufgrund der Vorschriften zur Eindämmung des Corona-Virus ausfallen. Das Team von Hauptsache Frei wird unter dem Motto "Hauptsache online" neue Inhalte statt in den Spielstätten online zeigen: http://www.hauptsachefrei.de/hauptsache-online/

"Die sechste Ausgabe von Hauptsache Frei wird leider nicht wie geplant durchgeführt werden können. Dennoch möchten wir den Künstler*innen von Hauptsache Frei #6, deren Produktionen nicht auf Bühnen präsentiert werden können, den Expert*innen des Rahmenprogramms, die ihr Wissen nicht in der geplanten Form teilen können, und natürlich unseren Festivalbesucher*innen, eine Plattform für Austausch und Vernetzung ermöglichen.
 
Dafür eröffnen wir im Festivalzeitraum 31. März bis 4. April unseren digitalen Raum HAUPTSACHE ONLINE: Zusammen mit allen Akteur*innen unseres Haupt- und Rahmenprogramms stellen wir uns der Herausforderung, ein ganzes Festival digital zu gestalten. Dabei rücken wir das gemeinsame Gespräch und das Experimentieren mit neuen Formaten, um über die eigene künstlerische Praxis zu berichten, in den Vordergrund: Wir freuen uns auf digitale Gesprächsrunden, digitale Proben, gemeinsames Abendbrot, digitale Workshops, Chatgespräche, Podcasts, gemeinsames Tanzen und wer weiß was noch alles passieren wird. Auch für uns wird es eine Premiere!
 
How to HAUPTSACHE ONLINE? Zu den Infos und unserem Zoom Tutorial. Wir sehen uns bei ZOOM!"

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Hamburgs Freie Szene präsentiert sich: dicht und kompakt an fünf Tagen, maximal variantenreich an den unterschiedlichsten Orten - für das Publikum herausfordernd, überraschend und inspirierend gleichermaßen. Die Hochgeschwindigkeitsfahrt durch Genres, Themen und Formen führt an bekannte Orte wie das Lichthof Theater, das Sprechwerk, den Resonanzraum, das Fundus Theater, das Monsun Theater, K3 | Tanzplan Hamburg und Kampnagel, und entdeckt immer wieder auch neue: in diesem Jahr u.a. die Schaltzentrale und das Kraftwerk Bille, das MUT! Theater, der Kunstverein und die Wiese. Ein dichtes Hauptprogramm aus sehr unterschiedlichen Bühnenproduktionen wird flankiert durch die Nachwuchsplattform WE PRESENT. Workshops und Diskurse fordern im umfangreichen Rahmenprogramm zu Austausch und Dialog – weitergeführt werden die Schwerpunkte zu Digitalität in den Darstellenden Künsten und zu Künstlerischer Forschung. Daneben bleibt wie immer genügend Raum zur Vernetzung, zum Gespräch und zum gemeinsamen Feiern.

Infos: hauptsachefrei.de

Dienstag, 31. März | 19:00 | Feierliche Eröffnung von Hauptsache Frei #6 | Kraftwerk Bille

Das Kraftwerk Bille steht für das Innovationspotenzial, das die freien darstellenden Künste für die Hamburger Stadtgesellschaft entfalten können: In dem riesigen Industrie-Ensemble hat z.B. der Hallo: Verein zur Förderung raumöffnender Kultur mit der Schaltzentrale, mit den Hallo: Festspielen, mit Residenzen, Gesprächen, Performances, Ausstellungen, und performativen Führungen gezeigt, wie die imposanten Räumlichkeiten des Areals einer Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

Auch das Festival Hauptsache Frei war im vergangenen Jahr mit WE PRESENT im Kraftwerk zu Gast: Die besonderen Narrative und Formate, die Jetzigkeit und die hohe Flexibilität der freien Produktionen werden hier zu einem Motor der Transformation eines Stadtteils. Die Begleitung und Verhandlung von Transformationsprozessen wird auch in vielen überregionalen Zusammenhängen nicht nur mit vielen Fördergelderhöhungen gewertschätzt, sondern auch mit immer besserer Sichtbarkeit belohnt.

Janina Benduski, Vorstandsvorsitzende des Bundesverband Freie Darstellende Künste, wird darauf in ihrem Grußwort eingehen, weitere Grußworte erwarten wir vom Vorstand des Dachverband freie darstellende Künste Hamburgs, des Trägervereins des Festivals sowie der Behörde für Kultur und Medien. Dann folgen inhaltliche Positionen von Mahmut Canbay, der als Leiter des MUT! Theaters zur Rolle (post-)migrantischer Perspektiven in der Hamburgischen Theaterlandschaft spricht sowie auf die Kuratorin Felizitas Stilleke, die Freundschaft als strukturelles Prinzip eines Kulturbetriebs formuliert und auf den Abgeordneten Johannes Kahrs, der die Wichtigkeit von Räumen und Institutionen in Demokratie und Kulturlandschaft sein wird.

Im Anschluss an die Tanzperformance 2666 freuen wir uns, mit allen gemeinsam den Start von Hauptsache Frei #6 in der Schaltzentrale zu feiern.

2666

Dienstag, 31. März | 20:00-20:40 Uhr | Tanzperformance | Kraftwerk Bille

Konzept, Choreografie und künstlerische Leitung Yolanda Morales Tanz Damini Gairola, Ton Bogataj, Yolanda Morales Komposition und Live-Musik Christopher Ramm Stimme Thordis M. Meyer Dramaturgische Beratung Michelle Affolter, Barbara Schmidt- Rohr Kostüme Simone Ballüer Videodokumentation und Fotografie Daniel Dömölky Mentoring Ursina Tossi

In einer Welt, in der Gewalt systematisiert und normalisiert wird, absolvieren drei Frauen* in einem Setting der Resistenz und Selbstverteidigung ein Überlebenstraining. Wie in einem Videospiel nehmen die drei Tänzer*innen Charakterzüge fiktiver Figuren an und entwickeln Bewegungen, die Algorithmen rhythmischer Wiederholungen und energetischer Variationen gehorchen. Inspiriert vom Roman „2666“ des chilenischen Schriftstellers Roberto Bolaño, der Gewalt gegen Frauen* in Mexiko thematisiert und von der Ästhetik der Arcade Videospiele, ist die Tanzproduktion der Choreografin Yolanda Morales ein Spiel ums Überleben in 2,666 Sekunden. Begleitet von pulsierender elektronischer Musik, getrieben von einer das System repräsentierenden Live-Stimme und von Effekten verzerrten Live-Vocals, entwickeln die Performer*innen spezifische Fähigkeiten der Kontrolle und des Reagierens in einem System, das schwer zu verlassen ist.

Eine Koproduktion von K3 Zentrum für Choreographie I Tanzplan Hamburg im Rahmen von Limited Edition. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung.

Yolanda Morales ist Tänzerin und Choreografin. An der Universität Puebla und Chiapas in Mexiko wurde sie zur Tänzerin ausgebildet. Sie studierte Performance Studies (MA) an der Universität Hamburg und DaF an der Universität Leipzig. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit politischen Themen in utopischen und dystopischen Räumen.

 

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Werkschau der HafenCity Universität

Vom 12. bis 15. November laden die Kuratorinnen Johanna Dorn und Olya Wiese, beide Master-Studentinnen der Architektur, zur HCU-Jahresausstellung ein. Studierende präsentieren eine Auswahl ihrer Arbeiten und Projekte, unterstützt wird diese Ausstellung vom waterfront e. V. - Der Förderverein der HafenCity Universität Hamburg.

Veranstaltungsort | Kraftwerk Bille | Bullerdeich 12-14 | 20537 Hamburg
Vernissage & Party | 12.12.2019 | ab 19 Uhr
Ausstellung | 12. - 15.12.2019 | 12-18 Uhr

Freitag, 29. November 2019

Marcel Große: ALL IN

Einzelausstellung von Marcel Große in seinem Studio im Bullerdeich 14a - Opening | Closing | Studio

Wenn wir den Begriff der Arbeit reflektieren, so finden sich für diesen, unterschiedlichste Beschreibungen u.a in der Betriebwirtschaftslehre, der Philosophie, der Sozialwissenschaften und der Physik. Am Beispiel der Physik wird hier ein Vorgang beschrieben, der die aufgewendete Energie auf einen Körper längs eines Weges beschreibt. Die geleistete Arbeit wird errechnet, als Produkt dieser gerichteten Kraft mit der Wegstrecke. In der Philosophie werden unter diesen Begriffalle bewussten, schöpferischen Prozesse gefasst, die selbstbestimmt durch den handelnden Menschen stattfinden. Doch was hat das mit uns zu tun? Durch den Stoffwechsel oder auch Metabolismus werden chemische Stoffe oder Substrate, aus Nahrungsmitteln in Energie umgeformt und dabei wird bereitsin uns Arbeit verrichtet. Diese potenzielle Energie der geleisteten Arbeit wird zunächst von der Person ausgehend, in den zweiten um uns liegenden Raum übertragen. Dabei kann es sich um Räume unterschiedlichster Art handeln. Aber mit dem Ziel der energetischen Akkumulation und zum Schutz und Erhalt des eigenen Energiesystems. Wenn hier der Körper weiterhin betrachtet wird, so könnte dieser temporäre Überschuss zur Entwicklung von technischen Hüllen gegen Umwelteinflüsse beigetragen haben. In der Folge, konnte ein dritter kommunikativer Raum entstehen, der für die Erweiterung des einen Individuums steht. Diese soziale Plattform oder Fläche bildet die Grundlage zur Reflexion der Gesellschaftlichen veränderlichen Prozesse. Im Narrativ des Energieerhaltungssatzes wird schnell klar, dass sich Energien transformieren und inandere Form übergehen. Wenn es also an einer dieser Stellen zu Verlusten oder einem Überschuss kommt, wird es sich zwangsläufig auf das ganze System auswirken. Denn auch in der Physik wird davon ausgegangen, dass es sich um ein geschlossenes System handelt. Ohne es zu bewerten, zu bedauern, zu ergründen ist alles im Prozess und bedeutet für alle von uns Arbeit.

Öffnungszeiten: 
29.11.2019 ab 19 Uhr, danach nach Vereinbarung

Freitag, 27. September 2019

Die vierte Wand

Ein persisches Stück mit deutschem Übertitel nach Amir Reza Koohestani.

Aufführungen am 27., 28., und 29. September jeweils um 19 Uhr; Einlass ab 18 Uhr. 

 

Samstag, 7. September 2019

Tag des offenen Denkmals 2019: FUTURECORE 2000 - All Beats Are Beautiful

Futurecore 2000_Gloria Höckner

Inspiriert durch die Praxis des Raves, die sich verlassene Orte der Vergangenheit wie alte Fabrikhallen aneignet und durch Musik utopisch auflädt, transformierte die Tanzperformance „Futurecore 2000 – All Beats Are Beautiful“ die 1.955 m² große Kesselhalle des stillgelegten „Kraftwerk Bille“ zu einem Ort posthumanistischer Fiktionen. Das Stück ist eine choreographische Auseinandersetzung mit apokalyptischen sowie utopischen Zukunftsvisionen innerhalb technoider Musikkulturen und darin enthaltenen posthumanistischen Perspektiven auf den Körper. Die Performer_innen Marc Carrera, Gloria Höckner und Su Jin Kim sowie die Soundkünstlerin Zoë McPherson begaben sich in die akustischen Welten von Gabber, die in „Futurecore 2000 – All Beats Are Beautiful“ zu Laboratorien für neue sensorische Räume werden. Das Publikum durchwanderte in der riesigen Kesselhalle des alten Kraftwerks Szenarien, in denen sich humane und nicht-humane Elemente zu immer neuen Formen zusammenschließen, fiktive Welten entstehen lassen oder ihr Ende ankündigen. 

Teaser for "Futurecore 2000 - All Beats Are Beautiful", eine Tanzperformance von Gloria Höckner from Gloria Höckner on Vimeo.

Weitere Info’s auf der Homepage: futurecore.de
Instagram: https://www.instagram.com/futurecore_2000/
Fotos: Jonas Fischer
Teaser: Kamera & Schnitt: Jonas Fischer, Performance: Marc Carrera, Gloria Höckner, Su Jin Kim
 
Die Performance findet im Rahmen des Tags des offenen Denkmals statt. Das gesamte Programm zum Tag des offenen Denkmals Hamburg 2019 finden Sier hier.
 
 
Samstag, 31. August 2019

Katalog-Release Silke Silkeborg: The Inversion of the Starry Sky

 Silke Silkeborg –

Die Hamburger Künstlerin Silke Silkeborg lädt anlässlich der Veröffentlichung Ihres Katalogs "Die Umkehrung des Sternenhimmels" in die Trafohalle des Kraftwerk Bille. Raumdesign und Videoinstallation des Abends stammen von der Hamburger Designerin Sanna Huber.

Katalog-Release Silke Silkeborg
31. August 2019
ab 18 Uhr in der Trafohalle des Kraftwerk Bille
Bullerdeich 12-14, 20537 Hamburg
Raumdesign und Videoinstallation von Sanna Huber
Musik von Finn Joris/Padouc und Julia Romas
 
Silke Silkeborg: Die Umkehrung des Sternenhimmels
144 Seiten 
Texte: Hubertus Gaßner, Ursula Panhans-Bühler, Wollfgang Ullrich
Buchgestaltung: Wigger Bierma
Materialverlag, 2019
Silke Silkeborg –
Samstag, 24. August 2019

Fresh::sounds - silk::road #room_experience 1

Ausgewählte Kulturen der Seidenstraße treffen erneut aufeinander.

Ein besonderer Abend, der alle Sinne beansprucht: dieses Mal mit Fokus auf Indonesiens traditionelle Musik und Instrumente.

Das fresh::sounds - silk::road Projekt, das bis jetzt jährlich im resonanzraum stattgefunden hat, und zuletzt im KörberForum zu Gast war, wandert nun in die weiten Hallen des Kraftwerk Bille.

In diesem Jahr widmet sich die Reihe mit dem Moto „room experience“ dem Thema „Raum“ – der Raum als Aufführungsort und als leibliche Landschaft.

In dem Kraftwerk Bille wird ein Konzert mit Künstler*innen aus verschiedenen Ländern der Seidenstraße stattfinden.
Der Abend beginnt mit dem Auftritt des indonesischen Gamelan Orchesters, das traditionelle Musik und Tänze aus Java vorstellen wird.
Anschließend wird das indonesische Anklung Ensemble der chinesischen Trommel, von der Schlagzeugerin Lin Chen gespielt, gegenübergestellt. Traditionelle Instrumente aus Afghanistan und Iran fusionieren musikalisch mit syrischen Gesang und führen eine Reise entlang der Seidenstraße. Die Zuschauer werden Akteure und Beobachter aus der Ferne: mal auf der einen, mal auf der anderen Seite des Raums.
#indonesien#china#syria#afghanistan#iran

Im Anschluss findet eine Jam Session und Live-Cooking-Performance statt.

24.8.2019 um 19.30 Uhr im Kraftwerk Bille, Treffpunkt: Schaltzentrale

19.30 Uhr (Schaltzentrale)
Gespräch und Einführung

20.00 Uhr (Kraftwerk Bille)
I. Gamelan Musik und Tanz aus Java
Indonesisches Gamelan Ensemble (Hamburg)

II. room_experience #1
Angklung Hamburg Orchestra, Lin Chen - chinesische Trommel,
Rafi Barekzai - Rubab, Mostafa Rah -Tonbak, Nour Aldin- Gesang, Abed Harsony - Oud, Jelena Dabic (Konzept, Künstlerische Leitung)

III. Diarya of a Pigeon – Episode 4: How to kill an Elephant?
Daniel Dominguez Teruel

22.30 Uhr (Schaltzentrale)
IV. Live-cooking-music-performance
Marco Limantara & Carlos Andres Rico alias DJ Arepabahn

mehr infos: www.silkroad-festival.com
Tickets: 10 Euro

Donnerstag, 22. August 2019

Denkmalverein Hamburg zu Gast im Kraftwerk Bille

Logo Denkmalverein Hamburg

Der Denkmalverein Hamburg engagiert sich daher für Denkmalvermittlung und einen stärkeren Denkmalschutz in Hamburg. Als bürgerschaftlich organisiertes und damit politisch unabhängiges Organ ist er seit 1982 aktiv: Er betreibt Pressearbeit, regt die öffentliche Debatte an und fördert ein wachsendes Netzwerk aus Denkmal-Initiativen und -Interessenten. Die Mitglieder besichtigen regelmäßig Baudenkmäler, die nicht öffentlich zugänglich sind. So besuchte der Denkmalverein am 22. August 2019 das Kraftwerk Bille. Frauke Woermann und Louisa Schwope von MIB Coloured Fields GmbH gaben einen Überblick über die Bau- und Nutzungsgeschichte und aktuelle Planungen, das Kraftwerk zu einem urbanen Areal mit verschiedensten Nutzungen umzuwandeln. Im Anschluss wurde eingeladen, den Abend bei einem Getränk in der „Schaltzentrale“ des HALLO e.V. ausklingen zu lassen.

Denkmalverein Kraftwerk Bille Denkmalverein Kraftwerk Bille

Denkmalverein Kraftwerk Bille Denkmalverein Kraftwerk Bille

Fotos: Kristina Sassenscheidt

Donnerstag, 20. Juni 2019

Hamburger Architektur Sommer im Kraftwerk Bille

Im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers öffnete das Kraftwerk Bille im Juni zehn Tage lang seine Türen: Mit Kunstausstellungen, Video-, Sound- und Raumperformances, Rundgängen und historischen Führungen, Workshops für Kinder und Jugendliche, Installationen und Gesprächsrunden wurden Architektur und Stadtentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und im historischen Rahmen inszeniert.
 
Mit 13 Projekten war das Kraftwerk Bille ein „hot spot“ des Architektur Sommers! Am 20. Juni fand um 19 Uhr eine gemeinsame Vernissage aller Projekte statt, bis zum 30. Juni 2019 waren die Ausstellungen unter der Woche meist ab 16 Uhr, am Wochenende bereits früher geöffnet.
 
Alle Ausstellungen finden Sie hier: www.architektursommer.de
 
Orientierungsplan Architektur Sommer im Kraftwerk Bille
 
Programm während des Hamburger Architektur Sommers
 
Do., 20.6.
19 Uhr: gemeinsame Vernissage aller Projekte
19 Uhr: Vortrag Rudolf Ziesing in der Ausstellung „…die Gebäude als Ganzes interessieren mich nicht“, Ulla Penselin, Zählerwerk 1. OG
 
Fr., 21.06.
16 Uhr:  Ausstellungsführung im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
18 Uhr: Gespräch „Die Schaluppe – mit 5 Knoten gegen den Strom“ im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
18 Uhr: Gespräch „Hamburg fairhandeln“ im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Sa., 22.6.
14-17 Uhr: Workshop und Gesprächsrunde in der Ausstellung „Expeditionen ins Blaue“, Zählerwerk 3. OG
15 Uhr: Rundgang durch das Kraftwerk Bille, Treffpunkt Innenhof Bullerdeich
16 Uhr: Ausstellungsführung im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
15 Uhr: Performance „Das menschliche Maß“, Kesselhalle
20 Uhr: Live-Musik im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
So., 23.6.
11.30-12.45 Uhr: Fotorundgang mit Kindern mit Ulla Penselin, Zählerwerk 1. OG
14 Uhr: Workshop „Porouselacity“ mit Xin Cheng im envilago, Innenhof Bullerdeich
15 Uhr: Rundgang durch das Kraftwerk Bille, Treffpunkt: Innenhof Bullerdeich
17 Uhr: Pflanzen-Tauschmarkt im envilago, Innenhof Bullerdeich
20 Uhr: Filmvorführung mit Marie-Thérèse Jakoubek „27 Februar“ im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Mo., 24.6.
18 Uhr: Gespräch mit Volkwin Marg „Hamburg – Bauen mit dem Wasser“ im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
 
Di., 25 6.
18-20 Uhr: SCHULTHEATHER und anschließende Plenumsdiskussion im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Do., 27.6.
19 Uhr: Werkstattgespräch in der Ausstellung „…die Gebäude als Ganzes interessieren mich nicht“, Ulla Penselin, Zählerwerk 1. OG
19 Uhr: Performance „Else&ich“ mit Marit Persiel im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Fr., 28.6.
16 Uhr: Ausstellungsführung im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
18 Uhr: Gespräch „Kreative Oasen? Kulturelle Orte in Hamburg“ im envilago, Innenhof Bullerdeich
 
Sa., 29.6.
12.30-13.45 Uhr: Fotorundgang mit Kindern mit Ulla Penselin, Zählerwerk 1. OG
15 Uhr: Rundgang durch das Kraftwerk Bille, Treffpunkt Innenhof Bullerdeich
16 Uhr: Ausstellungsführung im „BILLE-LAND“, Zählerwerk 3. OG
15 Uhr: Rundgang durch das Kraftwerk Bille, Treffpunkt Innenhof Bullerdeich
19.30 Uhr: Gespräch in der Ausstellung mit Jakob K.ollektiv und Livia Andrea Piazza, Zählerwerk 1. OG
21 Uhr: Live-Performance „TOPIA II”, Wandlerwerk 1. OG
 
 
Eröffnung des Architektur Sommers im Kraftwerk Bille
 
Margret Hoppe - Monumente der Moderne
Margret Hoppe - Monumente der Moderne
 
Caspar Hüter - BRUCHLAND
Caspar Hüter - BRUCHLAND
 
HCU Hamburg/IIT Chicago - URBAN WATERS
HCU Hamburg & IIT Chicago - URBAN WATERS/DOPPELGANGER
 
Jakob K - Cyan
Jakob K - Cyan
 
Ateliergemeinschaft Bullerdeich - PALAS
Ateliergemeinschaft Bullerdeich u.a. - PALAS
 
HCU & HALLO: e.V. - BILLE LAND
HCU Hamburg & HALLO: e.V. - BILLE LAND
 
Josephin Böttger - TOPIA II
Joesphin Böttger & Felix Kubin - TOPIA II
 
Heinrich Holtgreve - Eigentlich ganz nett hier
Heinrich Holtgreve - Eigentlich ganz nett hier
 
LU'UM - envilago
LU'UM - envilago
 
Alle Fotos: Laura Léglise
Freitag, 14. Juni 2019

Erschöpfung und Wahrheit – Eine post-faktische Tanzimmersion

1982   →   WYSIWYG : What you see is what you get
2016   →   WYSINNWII : What you see is not necessarily what it is
                                                                      — Aphorism 4 : 5



Wir können die Realität nicht erklären, weil sie in tausend Teile zerbrochen ist.
Aber dennoch können wir uns einen Teil, so unbedeutend er auch sein mag, aneignen und ihn gegen den Abgrund des Unendlichen oder dessen Umkehrung, das Nichts, bejahen.

Es ist eine praktische Angelegenheit, wir müssen nur anfangen. Wir können auch nicht mit Sicherheit sagen, was wahr ist, aber wir werden versuchen, unsere Wahrheit aufzubauen und den Rest zu ignorieren.
Und so werden wir nach und nach, micra für micra, den Sinn erschöpfen, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Oder zumindest auf irgendeinen Grund. Unseren.

Erschöpfung und Wahrheit beginnt und endet mit einer Vereinfachung: Wahrheit zu bauen, wenn die Wahrheit ihre Konsistenz verloren hat und flüssig geworden ist. Wir werden uns in der Schleife unserer eigenen Bewegung verlieren und alles von vorne beginnen lassen.
 
Konzept: Marc Carrera
Tanz: Ursina Tossi & Marc Carrera
Licht: Aurora Rodriguez
Choreographische Begleitung: Carolin Jüngst
 
Schaltzentrale Cafe und Kasse ab 20 Uhr geöffnet (Treffpunkt für die Veranstaltung)
Nach der Vorstellung bleibt das Cafe offen für Gespräche, Getränke und Musik.

Info & Reservierungen: info@mdvz.eu