Historie

 
In den Jahren 1898 bis 1901 wurde das Kraftwerk Bille als viertes Kohlekraftwerk der Hamburgischen Electricitäts-Werke in Hamburg errichtet und ging am 15. August 1901 ans Netz. Die Liegenschaft überstand als eines der wenigen Gebäude im Hamburger Osten die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg und stellt im heute industriell geprägten Stadtteil Hammerbrook ein seltenes historisches Zeugnis dar.
Die Gesamtanlage besteht aus einer Kessel- und Turbinenhalle, einer vormalig als Kohlenlager genutzten Schaltanlage, einem Zählerwerk sowie einem Werkstatt- und Verwaltungsgebäude. Das Kraftwerk Bille ist ein anschauliches Zeugnis der Hamburger Industrie- und Baugeschichte und steht seit 2011 unter Denkmalschutz.