Wann ist Kunst? – Eine partizipative Ausstellung

 
Studierende und AbsolventInnen aus dem Department Design der HAW Hamburg versuchen sich in der Ausstellung der Frage zu nähern, was Kunst zur Kunst macht. Innerhalb von sechs Monaten entstanden in einer Zusammenarbeit von zehn KünstlerInnen acht Arbeiten aus den Bereichen Druckgrafik, generative Gestaltung, Text, Installation, Bildhauerei und Klang. 
 
Die Ausstellung initiierte und kuratierte Laura Stieg im Rahmen ihrer Abschlussarbeit im Department Design der HAW Hamburg. Kunst muss mitlerweile nicht mehr notwendigerweise aus einer herausragenden, handwerklichen Fertigkeit entspringen. Alltagsobjekte und Materialien wie Duchamps Pissoire, Beuys Fett und Filz, aber auch abstrakte, expressive Bilder wie von Jackson Pollock, bilden schon lange den Ausstellungskontext. Das stößt bei vielen Menschen auf Unverständnis. „Wieso ist das Kunst?“ und „Kann ich das nicht auch?“.
 
Das sind oft gehörte Fragen. Obwohl die klassische Kunst schon vor über 100 Jahren einen Wandel durchlebt hat, scheint das allgemeine Kunstverständnis nach wie vor diffus. Wo fängt Kunst an? Wann hört sie auf? Wie kann man ihr einen zugänglichen Kontext geben? Die Ausstellung „Mann fällt in Loch, weil er denkt es sei Kunst“ fordert ihre BesucherInnen zum Überdenken des eigenen Kunstverständnisses auf. Sie liefert Fragen und Antworten.
 
KünstlerInnen: Ada Grüter, Cora Kehren, Daniel Almagor, Jakob Veselov, Laura Stieg, Max Gausepohl, Melissa Mayer, Raman Djafari, Simone Karl, Valerie Ludwig
 
Vernissage am Donnerstag den 22. November um 19:00 Uhr 
Eröffnungsrede der Kuratorin um 19:30
 
Öffnungszeiten:
Freitag 23. und Samstag 24.11. > 12:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag 25.11. > 12:00 bis 18:00 Uhr
 

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