AUSSTELLUNG + PRÄSENTATION + DISKUSSION: ZUKUNFTSIDEEN FÜR DAS BILLE LAND

Seit dem Sommersemester 2018 beschäftigen sich der Studiengang Architektur, Fachgebiet Architektur + Landschaft (Prof. Antje Stokman, Dagmar Pelger, Renee Tribble, Björge Köhler) in enger Zusammenarbeit mit dem Verein »Hallo: e.V.« im Kraftwerk Bille sowie diversen Nachbarn, Behörden und Vor-Ort Initiativen mit der Frage der Aneignung und Vergemeinschaftung der urbanen Wasserräumen im Hamburger Osten. Das Entwurfsstudio mit 22 Architekturstudierenden im Wintersemester 2018/19 baut auf die im Rahmen des BILLE LAND Seminars im Sommersemester 2018 und der HALLO: Festspiele im August 2018 gewonnen Erkenntnissen über die performative Besiedelung des BILLE LANDES auf.
 
Basierend auf einer Reihe von Inputs und Workshops mit Vertreter/innen der Stadt Hamburg sowie Akteur/innen und Nachbar/innen aus dem Bille Land entwerfen die Studierenden neue Programme, Projektideen und Gestaltungsvorschläge für unterschiedliche Ufer entlang der Bille und ihrer angrenzenden Kanäle. Dabei geht es insbesondere darum, die Grenzen und Übergänge zwischen Wasser und Land zu qualifizieren und einen gemeinschaftsbildenden und vielseitigen Freiraum im Spannungsfeld von Öffentlichkeit, Gemeinschaft und Individualität herzustellen.
 
Das Feedback aus der Ausstellung und der damit verbundenen Diskussion nutzen die Studierenden für die letzte Überarbeitung ihrer Entwurfsideen bis zum Ende des Semesters. Die Ergebnisse werden als Bestandteil des wachsenden BILLE LAND Archivs im Juni 2019 während des Hamburger Architektursommers im Kraftwerk Bille ausgestellt und weiter in die Zukunft gedacht.
 

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