Alicia Geugelin/Elise Schobeß: Requiem für eine Illusion

Ein begehbares Figurenkabinett nach J. Genet und W.A. Mozart

Letycia Rossi, Geugelin: Requiem für eine Illusion

E
in Labyrinth aus Kammern und Winkeln entfaltet sich vor uns und wir tauchen ein in das Gedankenlabor Jean Genets, des literarischen Enfant terrible des Frankreichs der 50er-Jahre. Wir begegnen den Figuren seiner Dramen und der Verbildlichung ihrer Sehnsucht: nach Macht, Wirksamkeit und Anerkennung. Jede Robe, jede Uniform ist mit gesellschaftlichem Status aufgeladen und lädt ein zum Spiel mit Macht. Mozarts Requiem steckt ihnen dabei den Weg ab, um zwischen Fatalismus und Ausbruchsfantasien die eigene Rolle konsequent zu vollenden. Als Illusionen entlarvt, bleiben jene Bilder, Rollen und Rituale dennoch radikal wirkmächtig und damit so unsterblich wie das anarchische Gelächter, das sie begleitet.

Regie | Alicia Geugelin
Dramaturgie | Elise Schobeß
Raum | Letycia Rossi, Anja Cambria
Kostüm | Pia Preuß
Komposition | Steven Tonato
Multimediakomposition | Dong Zhou
Musikalische Leitung| Martin Schneekloth
Licht | Simon Salem Müller
Gestaltung Innenräume | Jana Beckmann, Benthe Schneekloth, Benthe Heyer, Kira Carstensen
Kostümassitenz | Meret Zürcher, Julia Koettritsch
Produktionsleitung, Regieassistenz | Natalja Starosta
Titelfoto | Letycia Rossi

Darsteller*innen | Amanda Babaeira Viera, Ben Boresch, César Guiterres, Constanze Hosemann, Issiaka Moussa, Joël Vuik, Lisa Schmalz, Lukas Anton, Meryem Ebru Öz, Pia Davila, Wiebke Kruse
Instrumentalist*innen | Anna Neubert, Chris Lüers, Daniel Molina, Juliette Sérrie, Till Mannes

27. und 28.11.2020, 19.30 Uhr und 29.11., 18.00 Uhr
Zählerwerk im Kraftwerk Bille, Bullerdeich 14a
Tickets unter eventim.com

Mehr Infos und  aliciageugelin.de

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